Haltbarkeit, Lagerung und Einnahme – die richtige Handhabung homöopathischer Arzneien

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Haltbarkeit, Lagerung und Einnahme – die richtige Handhabung homöopathischer Arzneien

Homöopathische Arzneimittel verfügen über einen Wirkmechanismus, der die Selbstheilung des Körpers anregt. Um diesen Wirkmechanismus nicht negativ zu beeinflussen und somit nicht die Wirkung der Mittel zu schwächen, gilt es hinsichtlich der Haltbarkeit, der Einnahme und vor allem der Lagerung, einige Dinge zu beachten.

Haltbarkeit

Aufgrund gesetzlicher Vorschriften sind die Hersteller vom homöopathischen Mitteln verpflichtet, ein Mindesthaltbarkeitsdatum anzugeben. Dieses liegt aktuell bei 5 Jahren. Bei richtiger Aufbewahrung sind dicht verschlossene Homöopathika und trockene Arzneiformen jedoch extrem lange haltbar. Sie zeigen bei sachgerechter Lagerung kein Nachlassen der homöopathischen Wirksamkeit.

Lagerung

Bei Homöopathika handelt es sich um feinstoffliche Arzneien, wobei bei dem Großteil der Arzneien die Ausgangssubstanzen durch chemische Analyse nachweisbar sind. Das heißt, nicht die Arzneien an sich, sondern der durch den homöopathischen Arzneireiz angeregte Selbstheilungsmechanismus in unserem Körper bewirkt die Heilung. So werden die Selbstheilungskräfte angeregt.

Homöopathische Arzneien sind sensibel und reagieren negativ auf äußere Energiequellen. Zu diesen Quellen zählen beispielsweise starke Sonnenbestrahlung, elektromagnetische Felder (durch z.B. Handys, Computer, Fernsehgeräten oder Mikrowellen) und auch extreme Hitze. Diese können erheblichen Einfluss auf die Wirkung der Mittel ausüben und sie abschwächen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Arzneien fern jener Quellen oder in geeigneten Gefäßen, welche Strahlung und Hitze abschirmen aufzubewahren. Je länger die homöopathischen Arzneien solcher Energiequellen ausgesetzt sind, desto wahrscheinlicher kann es zu einem Wirkungsverlust kommen. Auf keinen Fall sollten die Mittel beispielsweise langfristig gemeinsam mit dem Handy in der selben Tasche aufbewahrt werden.

Bei der dauerhaften Lagerung wird es deshalb empfohlen, die Mittel in dunklen Behältern in Räumen fernab jeglicher Handy-, Funk- und anderer Strahlung aufzubewahren. Die Temperatur sollte 30 Grad Celsius zudem nicht übersteigen. Bei Globuli ist zudem die Einwirkung von Feuchtigkeit zu vermeiden.

Röntgenschleusen auf Flughäfen, Barcode-Scanner haben übrigens keine negativen Einflüsse auf die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien!

Einnahme

Die Dosierung wird grundsätzlich nach der Anamnese, der Arzneimittelfindung und der klinischen Untersuchung durch einen Homöopathen festgelegt. Sie sollte unter allen Umständen eingehalten werden! Besonders bei der Einnahme von Globulis sollte zudem darauf geachtet werden, 15 Minuten vor und nach der Einnahme keine Nahrung und Getränke zu sich zu nehmen. Die vorgeschriebene Menge an Kügelchen sollte man einfach auf oder unter der Zunge zergehen lassen, damit die Wirkstoffe optimal von den Schleimhäuten aufgenommen werden können.

Idealerweise sollte eine Gabe einer Arznei eingenommen werden. Danach wird die Wirkung abgewartet. Eine Wiederholung der Arznei erfolgt, wenn keine Besserung mehr eintritt oder wenn sich nach einer Besserung wieder eine Verschlechterung bemerkbar macht. Bliebt aber die Besserung bestehen, so wird bis zur Heilung abgewartet. Tritt kein Erfolg ein, ist  ein Potenz- oder Arzneiwechsel in Betracht zu ziehen.

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